Sonntag, 9. Dezember 2007

Dichand bloggt: Krone - Chef Hans Dichand startet durch!

Durch Zufall wurde der Plan des milliardenschweren "Zeitungszars" Hans Dichand, zu bloggen, schon vor Monaten dem hartensteynreport bekannt. Damals hörte man: der alte Dichand wird nie selber "bloggen", eine Gruppe (uns namentlich bekannter Ghostwriter) wird das übernehmen. Weit gefehlt: der nicht unumstrittene "alte Fuchs" des Boulevards bloggt selbst ... mehr bei Hanno Hartensteyn vom hartensteynreport.

Textprobe gefällig?

Wie unsere Leser wissen, schreibe ich als Herausgeber der „Kronen Zeitung“ hier zu Themen, die ich für interessant genug halte, um sie zur Diskussion zu stellen. Nun ist das Seltsame geschehen, nämlich dass Leute aufgetreten sind, die mit Foto und Name so getan haben, als seien sie Hans Dichand. Das ist natürlich nicht erlaubt. So werde ich versuchen, diese Fälscher auszuforschen und zu zwingen, mit dieser – wie ich glaube – einmaligen verbotenen Handlung aufzuhören. Bis dahin meine ich, müsste echt und falsch eigentlich ohnehin zu unterscheiden sein . . .

Na bitte.

Donnerstag, 22. November 2007

BloggerInnen helfen Angelika, andere Frauen helfen Angelika!

HIER GEHT ES DARUM, einer hochschwangeren, unverschuldet in Not geratenen Frau zu helfen, die dieser Tage in Wien delogiert wird und trotzdem von der Gemeinde Wien keine kleine "Notfallswohnung" bekommt, weil sie von der sog. "Wohnungskommission" abgelehnt wurde. Delogierung droht: Die arme Frau kann dzt. sowieso ihr Hab und Gut weder einpacken noch schleppen, weil sie sich wegen der Gefahr einer Frühgeburt schonen muss.

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In vier bis fünf Wochen bekommt Angelika, 36, eine bisher sehr fröhliche und lebensfrohe Frau, ihr erstes Kind. Sie liebt es mehr als alles andere auf der Welt.

Die Frau hat eine ziemlich schlechte Ehe und nicht immer rosige Zeiten hinter sich. Sie war immer pünktlich auf dem Arbeitsamt, seit sie ihre Arbeit verloren hat. Sie hat alle Untersuchungen für den Mutter - Kind - Pass vorbildlich und pünktlich wahrgenommen. Sie bezieht seit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes seit Monaten nur noch Sozialhilfe und hat kaum zu essen. Das klingt in einer Stadt, in der sich die Gourmets überlegen, welche Trüffeln man im Steirereck bestellen soll, natürlich futchtbar lustig und erinnert an einen Licht - ins - Dunkel - Schmäh. Aber es ist die Wahrheit. In wenigen Tagen wird Angelika M. trotz ihrer Schwangerschaft im nunmehr achten Monat delogiert und landet vor Weihnachten und kurz vor der Geburt ihres Kindes auf der Strasse.

Bitte meldet Euch via Kommentarfunktion im Hauptbeitrag!

Danke auch von mir.

Montag, 19. November 2007

Wikipedia Seminararbeit

Immer häufiger verlangen Dozenten, dass Studenten im Rahmen von Seminaren oder Übungen Wikipediaartikel erstellen oder dass Seminararbeiten oder Hausarbeiten in die Wikipedia eingestellt werden. Bei den Wikipedianern stoßen diese Artikel oft auf wenig Gegenliebe. Die überraschten Autoren erhalten harsche Kritik auf ihren Diskussionsseiten, immer wieder werden solche Artikel auch zur Löschung vorgeschlagen. Verzweifelte Studenten hinterlassen dann Nachrichten wie Bitte löscht den Artikel bis zum Semesterende nicht, sonst bekomme ich keinen Schein, danach ist mir alles egal.

Die Wikipedianer stehen hier in einem Zwiespalt: Einerseits freuen sie sich über Autorenzuwachs aus dem akademischen Umfeld, der dringend benötigtes Fachwissen in die Wikipedia einbringen könnte. Andererseits haben Wikipedianer den Eindruck, dass die Wikipedia hier als kostenloser Webspace missbraucht wird und dass enzyklopädisch unbrauchbare Texte eingestellt werden, die dann von anderen Autoren mühsam auf ein wikipediataugliches Format gebracht werden müssen. Nicht zuletzt werden durch solche Projekte potenzielle Autoren abgeschreckt, die wegen der Kritik, die den hochgeladenen Seminararbeiten oft zuteil wird, jede Lust verlieren, sich bei Wikipedia zu engagieren.

Samstag, 10. November 2007

Von der "Wohnungskommission" abgelehnt

Von der „Wohnungskommission“ abgelehnt: wie lange wird schwangere, unverschuldet in Not geratene Frau in der Obdachlosigkeit durchhalten? Fälle wie der der Angelika M. beschäftigen Rathaus, Hilfsorganisationen und Öffentlichkeit. Alle Augen sind jetzt auf die Leiterin der Wohnungskommission gerichtet, auf die prominente SP - Landtagsabgeordnete Gabriele Mörk.

Die "Soziale Wohnungsvergabe" existiert nicht mehr, so Rathaus - Insider hinter vorgehaltener Hand. Die gefürchtete "Wohnungskommission" in der Graumanngasse im 15. Wiener Gemeindebezirk muss immer härter werden, denn zu oft wurde das System von Sozialschmarotzern missbraucht. Jüngstes, besonders tragisches Beispiel: Einer im siebten Monat schwangeren Frau, korrekt, einfach, aber gut erzogen und weder alkohol- noch drogensüchtig, die nur deshalb in ihrer - bisher privat gemieteten - Wohnung im 16. Wiener Gemeindebezirk Mietzinsrückstände angehäuft hat und daher dieser Tage delogiert wird, weil sie als geringfügig Beschäftigte nach dem Verlust ihrer Arbeit am 25. Mai 2007 ihre Medikamente und den Strom nicht mehr zahlen konnte, wurde von "Wiener Wohnen" mitgeteilt, sie möge es bitte nur kurz trotz des bevorstehenden Winters in der Obdachlosigkeit aushalten, bis das Kind geboren werde, denn dann könne man ihr es, das Kind, sowieso wegnehmen - das fürchtet die Frau ganz besonders, die all ihre Liebe auf ihr erstes Kind, eine kleine Tochter, konzentriert - und sie könne ohne Kind gerne in ein Frauenhaus kommen, denn Gemeindewohnungen könnten derzeit ohne Bonität leider nicht mehr "hergegeben" werden (O-Ton Referentin Graumanngasse).

Im Fall der völlig verzweifelten hochschwangeren und alleinstehenden Frau Angelika M. (Name von der Redaktion geändert) gibt es nach der Ablehnung durch die gefürchtete "Wohnungskommission" auch immer wieder Positives zu berichten: Mit viel Kompetenz und Einfühlungsvermögen wurde Angelika M. bei einer Vorsprache in der Mag Elf (MA 11) beraten: "Wir könnten Ihnen sogar ein Schreiben ausstellen, dass wir eine Wohnungsvergabe befürworten würden" (MA 11 - Beraterin Arnethgasse).

Verzweifelt und oft am Ende ihrer Kräfte ("so viel geweint habe ich früher nie, ich bin ja auch noch nie schwanger gewesen und in der Schwangerschaft delogiert worden") setzt Angelika alles daran, ihr zu kleines und etwas zu leichtes Mädchen (1440 Gramm) gesund zur Welt zu bringen: "Ich freue mich so sehr auf mein erstes Kind, schließlich bin ich schon 36!" (Angelika M.). Wie soll die hochschwangere Frau übersiedeln und Wohnung suchen?

Die weder drogen- noch alkoholabhängige Frau kommt aus kleinen, aber geregelten Verhältnissen. Und - wer kann heute noch so wunderbar stricken? Für ihre kleine Tochter, die Ende Dezember erwartet wird, hat Angelika M. bereits ganz billig ihre eigenen "Designerklamotten" hergestellt. Zuletzt bei Kerzenlicht, da Wien Energie einige Zeit Gas und Strom abdrehen musste ...

Das Problem z.B. in diesem Fall: drei Monate lang konnte die betreffende werdende Mutter keine neue kleine Wohnung suchen, weil ihr von diversen Behörden und Hilfsorganisationen - die es zweifellos gut gemeint haben - mitgeteilt wurde, "dass das mit der Sozialen Wohnungsvergabe" schon klappen werde. Irrtum: ein abschlägiger Bescheid, neuerliche Vorsprache in der "Graumanngasse", dann wieder ein abschlägiger Bescheid (siehe Faksimile im hartensteynreport). Die Frau, die dieser Tage delogiert wird, ist völlig verzweifelt, der Strom längst abgedreht, es besteht die Gefahr einer Früh- oder Fehlgeburt: "Wenn mir die Wohnungskommission gleich gesagt hätte, dass sie mich auf die Straße setzen, wäre es besser gewesen, denn dann hätte ich mehr Zeit gehabt, auf dem freien Markt wenigstens ein Elendsquartier zu suchen."

Nun hoffen wir vor allem auf die Frau Landtagsabgeordnete Gabriele Mörk, die Leiterin der Wohnungskommission (seit 2003 Leiterin der Sozialen Wohnungsvergabe und Wohnungskommission bei der MA 50). Bitte helfen Sie Angelika M.! Ihre Zielgruppe, Frau Abgeordnete Mörk:

Personen, die unverschuldet und unvorhersehbar ihre bisherige Wohnung verlieren
und von denen die eigenständige Lösung ihres Wohnungsproblems nicht erwartet
werden kann.

Montag, 5. November 2007

Wien: Armut und Obdachlosigkeit rasant auf dem Vormarsch

Während gerade in Österreich Symbolfiguren der Korruption, der Selbstbereicherung und der postindustriellen Ellenbogengesellschaft jeden Monat steuerfrei über ihre Stiftungen Millionen machen, sackt der halbe frühere "Mittelstand" unter die Armutsgrenze ab. Was die Massenmedien nicht erfahren dürfen: Besonders der Stadt Wien steht ein Heer obdachloser und verarmter Menschen bevor, so Sozialexperten und hohe Rathausbeamte im Vieraugengespräch und off the records. Zahllose Menschen geraten unverschuldet in Not, die Gemeinde Wien verweigert schwangeren Frauen eine Sozialwohnung und treibt sie via "Wohnungskommission" (1150 Wien, Graumanngasse) in die Obdachlosigkeit. Denn die Ära der "Sozialen Wohnungsvergabe" wurde beendet, die zahllosen leerstehenden Gemeindewohnungen dürfen nur noch an zahlungskräftige Mieter mit guter Bonität und länger bestehenden Vormerkscheinen abgegeben werden.

Längst gilt nicht mehr das lustige Bild vom "herkömmlichen" Sandler mitsamt seiner "Clochard - Romantik" (Jens Tschebull). Denn die Neue Armut erfasst immer breitere Bevölkerungskreise. Alleinerziehende Mütter, bisher unbescholten und weder alkoholkrank noch drogensüchtig, werden reihum delogiert und landen auf der Straße. Die so genannte "Wohnungskommission" in der Wiener Graumanngasse muss abblocken, aus vielen Gründen, die wir hier nicht erläutern wollen. "Gemeindewohnungen" gibt es, so ein nicht ganz richtiges Vorurteil, nur für Roma, Sinti, Drogenkranke oder frisch Haftentlassene, so böse Gerüchte, diese "Randgruppen" hingegen behaupten, nur Österreicher mit langjähriger SP - Parteimitgliedschaft bekämen eine günstige Wohnung: divide et impera, richtig ist nur: ein interner "Geheimerlass" des Rathauses besagt angeblich, dass "Wiener Wohnen" nur noch Gemeindewohnungen an zahlungskräftige Kunden mit Bonität und Vormerkschein übergeben darf.

Samstag, 6. Oktober 2007

Schaut doch rein in den Szeneblogger!

DIE WILDE HILDE hat sich vorübergehend "nebenberuflich" dem Team des "Szenebloggers" angeschlossen und schreibt auch dort ihre Beiträge. Schaut doch bitte rein ...

blogheader-szeneblogger1

Freitag, 17. August 2007

Viel Verwirrung rund um das Kultobjekt "Weinpumpe"

Die Arbeitsgruppe Medienkunst in ihrer aktuellen Aussendung:

Wir halten ausdrücklich fest, dass das Kunstobjekt "Objekt Nummer Eins", eben die viel zitierte "Weinpumpe", die die Arbeitsgruppe Medienkunst im Rahmen des Projektes Le Gourmet ausstellen wird, kein gewerblich verwertbares, "echtes" Produkt ernstzunehmender Ingenieurskunst ist, sondern wie die Honigpumpe des Joseph Beuys ein Objekt der bildenden Kunst. Von uns werden weder Weine noch Weinpumpen verkauft, "echte" Weinpumpen können Sie u.a. bei der Firma Keusch erwerben.

Mittwoch, 15. August 2007

Immer mehr Österreicher in der Armutsfalle

In den letzten Jahren haben sich die Arbeits- und Lebensbedingungen für viele verschlechtert. Vor allem die Österreicher haben seit der Einführung des Euro weniger Geld in der Tasche: die Nettoeinkommen sind insgesamt seit über zehn Jahren rückläufig. Verzweifelt versuchen sich die Menschen mit "Mc-Jobs" und anderen Tricks über Wasser zu halten. Pfändungen, Delogierungen und sogar Obdachlosigkeit steigen unter früheren "Mittelstandsfamilien" sprunghaft an, die entsprechenden Statistiken indes werden seit über zwei Jahren frisiert und manipuliert.

Nur noch ein paar naiv - blauäugige und / oder hoffnungsvoll noch aufstiegsorientierte Redakteure bestimmter banken- und konzerneabhängiger Wochen- und Wirtschaftsmagazine bejubeln skrupellose Millionenverdiener wie z.B. den Generaldirektor der "Erste Bank", Andreas Treichl (Nettoeinkommen: 5 Millionen Euro pro Jahr) oder Spekulanten wie Ronny Pecik, Mirko Kovats oder Georg Stumpf, die Milliarden abcashen. Viele vermeintliche "Leser" werfen die Magazine wutentbrannt in die nächste - dann hie und da zufällig brennende - Mülltonne oder werden "Mietnomaden", sobald im GEWINN zu lesen ist, "wie toll die Immobilienpreise schon wieder steigen".

Prekär arbeiten, prekär leben ... vom Europa der Banken und der Konzerne profitieren weder Arbeitnehmer noch kleine Selbständige. Nur die Gagen der Vorstände, des upper managements und die Gewinne der Spekulanten erreichen neue Rekordhöhen. Weite Teile des früheren "Mittelstands" rutschen in die Neue Armut ab.

Die Konsumenten erwarten nach einer aktuellen Umfrage in Österreich zwar eine "Verbesserung der Wirtschaftslage" und das "durch Osteuropa jetzt auch in Österreich bevorstehende Jobwunder" - das wird ihnen von den meisten Medien in Zusammenarbeit mit PR - Agenturen einsuggeriert - sie schätzen jedoch ihre aktuelle finanzielle Situation ungünstiger ein als je zuvor in den vergangenen fünfzehn Jahren. Bei größeren Anschaffungen wollen sie deshalb sparen. Die Unzufriedenheit lässt sich damit erklären, dass die privaten Nettoeinkommen der Beschäftigten trotz des Konjunkturaufschwungs weiterhin stagnieren, so zynisch lächelnd die Meinungsforscher, deren Einkommen tragischerweise tw. ebf. staginieren wie die der "unteren Ränge" in den PR - Agenturen (Werkvertrag precarissimo).

Die Preiserhöhungen, neuerdings sogar massiv bei Grundnahrungsmitteln, treffen vor allem die Schwächeren - die Unruhe im Volk wächst. Wirtschaftsmagazine, in denen Bankdirektoren und Spekulanten gottähnlich verehrt und bejubelt werden, landen in brennenden Mülltonnen, auf steigende Mietpreise reagieren immer mehr Menschen mit Zahlungsverweigerung und werden nach deutschem Vorbild "Mietnomaden". In Wien z.B. ist von der Gemeinde kaum noch Hilfe zu erwarten: zahllose Gemeindewohnungen stehen leer, aber die Zahl der Obdachlosen steigt sprunghaft an, darunter tw. Akademiker oder Ingenieure ohne Alkohol- oder Drogenprobleme, die zwar zehn Stunden pro Tag arbeiten, aber die Mieten nicht mehr bezahlen können.

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WildeHilde (Gast) - 27. Okt, 09:55
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Franziska (Gast) - 20. Apr, 08:21
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